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Die Waldspitzmaus ist ein Säugetier aus der Familie der Spitzmäuse.
Spitzmäuse haben ein mäuseähnliches Erscheinungsbild, unterscheiden sich jedoch durch die lange, spitze Nase. Trotz der äußeren Ähnlichkeiten mit den Mäusen gehören sie nicht zu den Nagetieren, sondern zu den Insektenfressern.

Spitzmäuse können viele verschiedene hohe Töne von sich geben (z.B. Zirpen und Trillern).
Die Spitzmaus polstert ihr Nest mit Blättern, Gras oder Moos.

Körperbau
Die Waldspitzmaus ist 13 cm lang und wiegt 6 bis 14 g. Die Oberseite ist schwarzbraun, die Flanken sind hellbraun und die Unterseite ist grau. Bei jungen Tieren ist die Oberseite heller und der Übergang zur hellen Flankenfärbung fließend.

Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet der Waldspitzmaus umfasst Mittel-, Ost- und Nordeuropa sowie Teile Asiens.
In Frankreich und auf der Iberischen Halbinsel gibt es sie nur in Gebirgsregionen.
Die Waldspitzmaus ist die häufigste Spitzmaus in Mitteleuropa und in Deutschland ungefährdet.

Nahrung
Die Tiere sind tag- und nachtaktiv.
Sie ernähren sich vor allem aus Regenwürmern, Insekten und deren Larven und Schnecken, selten werden auch kleine Wirbeltiere gefressen.

Fortpflanzung
Die Fortpflanzung findet von April bis Oktober statt, die meisten Würfe werden im Frühjahr und Frühsommer geboren.
Ein Weibchen hat zwei bis vier Würfe im Jahr mit meistens jeweils 4 bis 7 Jungen.

Die frisch geborenen, sehr unreifen Jungmäuse wiegen nur 0,4 Gramm. Die Augen öffnen sich im Alter von 20 bis 22 Tagen, nach 30 Tagen sind die Jungtiere selbständig. Die Tiere werden im Freiland maximal 16 Monate alt. Im Winter reduzieren Waldspitzmäuse Größe und Gewicht. Auch die Organe und die Schädelkapsel werden kleiner.

Feinde
Die Waldspitzmaus hat viele Feinde, wie Hermelin, Mauswiesel, Fuchs und Eulen. Allerdings werden sie häufig nur getötet und nicht gefressen, denn sie riechen und schmecken schlecht.

Überwinterung
Die Waldspitzmaus ist immer aktiv und benötigt auch im Winter durchgehend Nahrung.
Im Vergleich zu anderen Tieren hält sie keinen Winterschlaf.
Wenn die Nahrung knapp wird, suchen die Tiere ihr Futter oft an anderer Stelle. In Häusern, Kellern und Vorratskammern fressen sie dann auch Nüsse, Körner, Brot und andere Lebensmittel.

Wenn ihr im Winter eine Spitzmaus bei euch entdeckt, dann könnt ihr ihr über die kalte Jahreszeit hinweghelfen. Mit Futterinsekten aus der Tierhandlung könnt ihr dem kleinen Tier eine artgerechte Nahrung bieten und ihm so helfen, die kalte und futterarme Jahreszeit zu überstehen.
Ideal wäre eine Scheune, eine Garage oder etwas Ähnliches, wo sie sich ein Winterquartier anlegen kann. Dort könnt ihr dann auch die Futterinsekten verteilen, sodass der Insektenfresser relativ normal seine Beute jagen kann.


Copyright© Marek Küthe

Author: Marek Küthe()

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