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Respects Your Freedom

Das Respects Your Freedom(RYF) Programm der Free Software Foundation(FSF) zeichnet Hardware aus, welche Benutzern respekt und Freiheit entgegenbringt.
Dabei sind die Kriterien für die Zertifizierung sehr streng.
Respects Your Freedom Logo
Dieses Bild steht unter der CC BY-ND 3.0 Lizenz zur verfügung.
Quelle: ryf.fsf.org/themes/custom/ryf/logo.svg; Abruf am 24.11.2019

Die Kriterien sind folgende:
  1. Die gesamte Produktsoftware muss freie Software sein.
    Die Produktsoftware umfasst die gesamte Software, die der Verkäufer in das Produkt einfügt, mit dem Produkt bereitstellt, für die Verwendung in Verbindung mit dem Produkt empfiehlt.
    Ausnahmen gibt es jedoch bei sekundäre eingebettete Prozessoren, bei welchen eine Änderung nicht vorgesehen ist. Dies gilt jedoch nur solange dafür keine alternative freie Software vorhanden ist. Ausgeschlossen von dieser Ausnahmen ist das BIOS, da dieses auf der CPU lauft und nicht auf einem sekundären Prozessor.
    Die FSF möchte dadurch erreichen, dass die Benutzer auf so vielen Ebenen wie möglich die Freiheit haben, das Produkt zu kontrollieren. So, dass das Produkt sie nicht unbewusst kontrolliert.
  2. Es darf kein Wechseldatenträger mitgeliefert werden auf dem sich unfreie Software befindet(z. B. Treiber für das Windows Betriebssystem).
  3. Der Verkaufer muss den gesamten freien Quellcode des Produktes für den Benutzer zugänglich machen. Zusätzlich muss der Benutzer die Möglichkeit haben, die bereits installierte freie Software mit anderer zu ersetzten.
  4. Die freie Software, welche die Hardware benutzt muss auf einem freien Betriebssystem erstellbar sein. Dadurch soll dem Benutzer die Freiheit gegeben werden, die Software selbst neuzuersdtellen und ggf. auch auf die Hardware zu übertragen.
  5. Die Programme, welche zur Verwaltung und Wartung der Hardware benutzt werden, müssen auch freie Software sein. Wenn die Software zur Verwaltung nicht direkt auf der Hardware ausführbar ist, sollte diese auf mordernen GNU/Linux-System ausführbar sein.Die Hardware darf keine Hintertüren enthalten(mit denen z. B. die Soft/Hardware fernsteuerbar wäre). Ebentfalls darf auch keine Spyware auf der Hardware sein. Darunterfallen laut Defination auf der Website, Software, welche Informationen über die Identität / Standort / Aktivität des Benutzers an andere überträgt. Es gibt allerdings drei ausnahmen:
    1. Der Benutzer dies möchte.
    2. Wenn dies aufgrund der Kommunikation bzw. Protokolle, welche verwendet werden unvermeidbar ist.
    3. Wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist.
    Wenn Punkt 3. zutrifft muss es eine auffällige Warnung geben sowie einen Link, welcher auf weitere Informationen verweist.
    Bei der Zertifizierung wird nicht auf Hintertüren und Spyware überprüft, sollte so etwas bekannt werden, wird die FSF die Zertifizierung zurücknehmen, es sei denn, der Fehler werden umgehend entfernt.
  6. Die Zeritifizierten Produkte müssen von den nicht-zertifizierten Produkten eindeutig unterscheid bar sein. (z. B. dürfen die Produkte keine ähnlichen Namen haben.)
  7. Werden nicht freie oder patentbehaftete Formate verwenden, muss eine freie Alternative mit gleichem Effekt unterstützt werden.
  8. Dokumentationen zum Produkt müssen unter einer freien Lizenz stehen.
  9. Wird ein Produkt Zertifiziert wird, dürfen keine nicht-freien Siegel oder Abzeichen(z. B. "Works with Windows" oder "Made for Mac") verwendet werden. Da dies, nach Website, vielleicht den Anschein erwecken kann, dass die FSF dies legitimieren würde.
  10. Der Verkäufer muss für die Aktivitäten der FSF und seinen Produktbeschreibungen eine von der FSF genehmigte Terminologie verwenden(z. B. in Produkthandbüchern oder auf Websites). Insbesondere ist der Verkaufer dazu angehalten darauf zu achten, dass Betriebsysteme, die GNU und Linux verwenden, als "GNU/Linux" zu bezeichnen und z. B. nicht als "linux-orientiert".
    Darüber hinaus sollte der Verkaufer mehr von "freier Software" sprechen als von "Open Source Software".
  11. Die FSF und der Verkäufer werden gemeinsam ein Kopfgeldprogramm einrichten, um die Öffentlichkeit zu ermutigen, etwaige Verstöße gegen diese Bedingungen zu melden, um die Mängel zu beheben. In diesem Programm gibt die FSF der ersten Person, die ein Compliance-Problem in dem der FSF bisher unbekannten Produkt meldet, eine kleine Belohnung. Die FSF leitet die Berichte an den Verkäufer weiter. (Gleich von der Website übernommen.)
Wenn gegen die Bedingungen verstoßen wird, wird die FSF die Zertifizierung sofort zurück nehmen. Es sei denn der Fehler war unbeabsichtigt. In diesem Fall wird nach einer Lösung gesucht bei der die Bedingungen wieder eingehalten werden.

Alle Produkte, welche Zertifiziert wurden, werden auf ryf.fsf.org/products aufgelistet.
Neuigkeiten zur Kampagne gibt es auf ryf.fsf.org/news.
Informationen für diesen Text wurden hauptsächlich, der Website ryf.fsf.org entnommen.

Autor: Marek Küthe(m.k@mk16.de)
Dieser Artikel ist, sonfern nicht anders angegeben, unter der CC BY-SA 4.0 Lizenz lizenziert.
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